Der letzte Eintrag…

…in diesem Blog!

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Alles neu…

Dueses Blog “läuft” direkt über WordPress. Da man sich aber stetig weiter entwickelt, habe ich für mich entschlossen, die “WordPress – Software” herunterzuladen und auf meinem eigenen “Webspace” zum laufen zu bringen.
Über die “berühmte Fünf – Minuten – Installation” schreibe ich jetzt nichts :-)
Letztendlich zählt das Ergebnis…

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Bisher wird nur geredet

Auch der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes (LTV) klagt über zu wenig Lkw-Stellplätze an den Autobahnen.
Die Situation für die Fahrer ist katastrophal“, sagt z.B. LTV-Sprecher Ulrich Hoffmann. In Thüringen fehlen nach seiner Einschätzung etwa 3000 bis 5000 Parkplätze für Lastwagen auf den Autobahnraststätten und Autohöfen. Besonders an den Autobahnen A4 und A9 bestehe Handlungsbedarf.

Hoffmann zufolge ist die gesetzlich vorgeschriebene Ruhepause wegen des Parkplatzmangels kaum noch einzuhalten. Die Gefahr von Unfällen steige, weil viele Lkw-Fahrer in ihrer Not gezwungen seien, die Einfahrten der Rastanlagen zu blockieren oder sich auf den Standstreifen zu stellen.
Die Fahrer steckten in einem Dilemma: Wenn sie weiter suchen würden, drohe ihnen ein hohes Bußgeld, weil sie zu lange unterwegs seien, erläuterte Hoffmann.

Der ADAC Hessen-Thüringen hält die Verkehrssituation an den Raststätten für “sehr gefährlich“. Die Forderung des LTV sei “völlig berechtigt“, sagte ein Sprecher.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht das natürlich ganz anders. Zwar müssten die Lkw-Fahrer ihre Ruhezeiten einhalten können. Allerdings müsse die Politik dafür sorgen, dass der Güterverkehr auf die Schiene verlagert werde, sagte eine VCD-Sprecherin. Mehr Stellplätze seien da ein falsches Signal.

Laut Thüringer Verkehrsministerium sind einige Rastanlagen vor allem an den Wochenenden ziemlich überlastet, etwa jene am Hermsdorfer Kreuz. Ein Sprecher betonte jedoch, dass momentan zahlreiche Autohöfe in Planung seien.
Experten der Fachhochschule Erfurt hätten eine Studie zum Parkplatzmangel erstellt, die aber noch ausgewertet werden müsse. Das Papier sei an den Bund weitergeleitet worden. Dieser entscheide letztlich, wie viele neue Stellplätze in Thüringen gebaut würden.

Na denn, dann packt endlich an. Geredet wurde genug, jetzt ist bauen angesagt. Auch wenn das alles nur ein erster kleiner Schritt sein kann..

Deutsche Welle Journal

Die Logistikbranche ist mittlerweile der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland. Gründe dafür sind die Globalisierung und der zunehmend internationale Warenverkehr. Allein für dieses Jahr wird ein Wachstum von fünf Prozent erwartet.
Die größte Sparte innerhalb der Logistik ist der Transport.

Ein Reporter von “Deutsche Welle TV” begleitete einen Lkw – Fahrer auf den Weg nach Rom. Den Beitrag seht Ihr hier:

Der neue Actros MP3

Bis 2011 der neue Actros auf den Markt kommt, muß man sich mit einem Facelift zufrieden geben. Dieses neue Facelift, MP3 genannt, wurde an diesem Samstag vorgestellt.

Einen ausführlichen Bericht über den MP3 findet Ihr hier >>>

Eine dieser Vorstellungen fand im Rahmen des 4. Thüringer Truckerfestes auf dem Gelände des Autohauses “RUSS & JANOT” in der Nähe des Erfurter Flughafens statt.
In Zusammenarbeit mit dem 1. Oldtimerclub Erfurt wurden historische Fahrzeuge ausgestellt. Am Abend gab es Live-Musik von “Westend” und Linda Feller, worauf ich aber gerne verzichtet habe :-) .

Die ausgestellten Fahrzeuge waren aber top: Bilder davon seht Ihr hier >>>

Überholen verboten

…und es ist doch verboten: Denn laut Wikipedia bezeichnet man das Vorbeibewegen an einem auf dem selben oder benachbarten Fahrstreifen in dieselbe Richtung fahrenden anderen Fahrzeug als überholen, im Gegensatz zum Vorbeifahren, das sich auf ein (nicht verkehrsbedingt) haltendes bzw. parkendes Fahrzeug bezieht.

Scheiss auf die Firma…

…dachten sich in der Nähe von Erfurt zwei Männer, die Diesel aus einem Lkw abzapften und dabei von der Polizei erwischt wurden.
Der eine erkärte gegenüber den Beamten, dass er der Fahrer sei.
Da er mit dem Lkw sehr sparsam gefahren sei, beanspruche er den eingesparten Diesel nun für sich…

Noch 3 Stunden

Hm, irgendwie ist das Bild unscharf:

Egal, noch 3 Stunden und dann ist Wochenende…

Ausnahmen bestätigen die Regel

Die meißten Firmen in Italien schliessen von 12.00 Uhr bis gegen 14.00 oder 14.30 Uhr Ihre Tore: Mittagspause ist angesagt. Das ist auch für mich die Zeit, in der ich meine Augen schließen kann ;-)

Es gibt jedoch Tage, da will möchte man noch unbedingt vor der Pause be- oder entladen werden. Blöd nur, wenn die Ankunftzeit laut Navi und eigener Berechnung nur 15 oder 20 Minuten vor Beginn der Pause liegt.

Kennt man die Firma, ist das in der Regel kein Problem. Man kennt den Weg, weiß wo und bei wem man sich in der Firma melden muß und wie man die Leute dort “zu nehmen hat”.  Das heißt, ob man forsch und direkt auftreten sollte oder eher zurückhaltend und bittend ( bitte nicht verwechseln mit betteln, dass habe ich noch nie gemacht und werde ich auch nie machen).

Selbst Kunden relativ schnell zu finden, die man (noch) nicht kennt, ist in heutiger Zeit dank Navigationsgerät in der Regel auch kein Problem mehr.

Aber wie heißt es so schon: Ausnahmen bestätigen die Regel…

Per Telefon bekam ich von meinem Disponenten den Auftrag, in Fara Fillorum Petri, einem kleinen Ort zwischen Pescara und Rom, in den Abruzzen gelegen, zu laden.

Ort und Strasse ins Navi eingegeben: Navi suchte, Navi fand, Ankunftszeit gegen 11.30 Uhr – wunderbar.

Dort angekommen führte mich das Teil in die Ortsmitte. Die Strassen wurden nicht nur enger, sondern auch steiler und zu allem Überfluss war auch noch Markttag.

Also halten, aussteigen und fragen: der Verkäufer am ersten Stand besah sich meine handschriftlichen Notizen, schüttelte mit dem Kopf und brüllte die gesuchte Strasse in Richtung Nachbarstand. Der dortige “Marktmensch” war aber anscheinend schwerhörig, denn ich hörte als Antwort nur einen Laut, der dem deutschen “Häh” ähnlich klang.

Immerhin hörte er das Hupen einiger Pkw, die sich durch meinen Lkw gestört fühlten, denn sein Blick wanderte in die Richtung, aus der das Hupen ertönte.
Ich hielt Ihm trotzdem meinen Zettel unter die Nase, dass Ergebniss war aber wiederum nur ein Kopfschütteln.
Eine Kundin dieses Mannes empfahl mir dann, es in einer Bar zu versuchen. Diese läge im oberen Teil des Ortes und die Wirtin würde alles und jeden in der näheren und weiteren Umgebung kennen.
So habe ich die zumindest verstanden.

Ich fuhr den Lkw erstmal zur Seite. Das Hupen der Pkw verstummte und ich versuchte den Lkw rückwärts in eine noch engere Gasse zu bugsieren.
Nachdem eine Marktfrau Ihren Stand mit Unterwäsche teilweise abgebaut hatte, gelang mir das auch relativ gut.
Mittlerweile war es 11.37 Uhr…

Irgendwie fand ich auch diese Bar nicht sofort. Also hielt ich an einer Autowerkstatt und fragte den dortigen Schlosser. Auch der schüttelte nur den Kopf.
Ich fragte Ihn nach der Bar. Aus seinem Mund kam ein langgezogenes “Aah” und er bedeutete mir, weiter zu fahren.
Mittlerweile war es 11.42 Uhr…

Weiter oben “entdeckte” ich die Bar an einer Strassenkreuzung. Ich hielt, ging hinein und zeigte der Inhaberin meinen Zettel. Sie überlegte kurz und erzählte irgendetwas von “Plastica” und “Azienda” und “Problema”.
“Problema”? Nee, dass wollte ich nicht hören.

Dann ging Sie nach draussen, ich folgte Ihr. Sie zeigte mit Ihrem Arm die Strasse entlang und erzählte irgendetwas von “duecento” (zweihundert).
Ich bedankte mich artig und fuhr langsam weiter.
Mittlerweile war es 11.46 Uhr…

Auf der linken Seite sah ich eine Firma: “Maxplast Industriale“! Hm, keinerlei Ähnlichkeit mit dem Namen der Firma, bei der ich laden sollte.
Also wieder halten, aussteigen und nachfragen: im Lager hielt ich einem Staplerfahrer den Zettel unter die Nase.
Er las und deutete Richtung Rampe. Ich sagte: “Nix hier, sondern da” und zeigte dabei mit einem Finger auf den Zettel.
Er sagte: “Si, Maxplast kabuutt. Du hier richtig!

Ich ging zum Lkw, öffnete die Türen vom Auflieger und fuhr rückwärts an die Rampe.
Mittlerweile war es 11.52 Uhr…

Eigentlich rechnete ich nicht mehr damit, noch vor der Pause beladen zu werden. Aber die Rampe senkte sich und der Stapler brauste schon mitsamt Fahrer und dem ersten Stapel Paletten in Richtung Auflieger.

Ich zeigte auf das Schild, auf dem die Ladezeiten standen:
8.00 – 12.00 und 14.00 Uhr – 16.30 Uhr

Der Staplerfahrer winkte ab und sagte: “Wenn Du fertig, dann ich Pause“!

Ausnahmen bestätigen halt die Regel…