Noch mehr Geschwätz

Wo ich gerade bei Politikergeschwätz bin…

Das Mitglied des Landesvorstandes der Grünen in Sachsen – Anhalt Sebastian Striegel, kritisierte gestern die LKW Demos gegen die hohen Spritpreise mit folgenden Worten: „Das Speditionsgewerbe ist «keine notleidende Branche». Ausserdem verstopfen mehr und mehr Lkw die Straßen. Zudem ist die Lärm- und Feinstaubbelastung durch diese Fahrzeuge enorm.

Lieber Herr Striegel: nicht nur dumm reden, sondern auch handeln. Ein erster Schritt wäre, den eigenen Wohlstandskonsum einzuschränken…

2 Antworten

  1. Bündnis 90 /Die Grünen in Sachsen-Anhalt gegen Arbeiterbewegung

    Sebastian Striegel, Dipl.Politik-Wissenschaftler der FU-Berlin, wurde mit seinem Landesverband aus Sachsen-Anhalt gegen die Arbeiterbewegung des Transportgewerbes losgelassen.

    Siehe folgende Meldung des Deutschen Depeschendienstes.

    „Sachsen-Anhalts Grüne kritisieren die Protestaktionen der Lkw-Spediteure gegen zu hohe Dieselpreise. Das Speditionsgewerbe sei «keine notleidende Branche», sondern wachse jedes Jahr um fünf Prozent, sagte Grünen-Landesvorstandsmitglied Sebastian Striegel am Samstag in Magdeburg. Mehr und mehr Lkw würden die Straßen verstopfen. Zudem sei die Lärm- und Feinstaubbelastung durch diese Fahrzeuge enorm. Zugleich verwies Striegel auf die schlechten Arbeitsbedingungen vieler Fahrer, auf deren Rücken ein «ruinöser Wettbewerb» stattfinde. Lastwagenfahrer und Spediteure aus Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Bayern haben am Samstag mit einer Sternfahrt nach Berg im bayrischen Landkreis Hof gegen die hohen Dieselpreise protestiert. Nach Veranstalterangaben erreichten insgesamt mehr als 400 Fahrzeuge den Zielort, wo eine Kundgebung stattfinden sollte. (ddp)“

    Hier kommen nicht gestandene Väter zu Wort, die sich als Fernverkehrsfahrer oder als Angestellte im Transportgewerbe Angst um Ihre Existenz und die Lebensgrundlagen Ihrer Familienangehörigen machen und die Protestaktionen als einziges, probate Mittel ansehen, die Öffentlichkeit auf die bedrohlichen Lebensumstände bei steigenden Benzin-, Gas-, Strom- und Lebensmittelpreisen hinzuweisen.

    Nein, ein 26-jähriger, halbgebildeter Dipl.Politk-Wissenschaftler der FU-Berlin, wird zum Sprachrohr des Deutschen Depeschendienstes auserkoren, mit einem defusen Weltbild zum Verhältnis Mensch und Natur und Mensch zu Mensch, um die internationalen Proteste der Transportunternehmer und Transportbeschäftigten zu diskreditieren.

    Wer, wenn nicht das Transportgewerbe und seine Beschäftigten, hat überhaupt noch die Möglichkeit, dem internationalen Preisdiktat der Ölkonzerne und Ihren politischen Handlangern in der EU und in den nationalen Regierungen, die Stirn zu bieten.

    Leute wie Sebastian Striegel braucht unser Land jedenfalls nicht. Leute die jahrelang Politikwissenschaft studiert haben und nicht einen Gedanken dafür verschwenden, wie der Käse in den Kühlschrank kommt, werden sicherlich als Hofnarren im bestehenden, politischen Machsystem zum Machterhalt gebraucht.

    Die internationale Transportarbeiterbewegung, das Verhältnis Natur und Mensch und Mensch und Mensch kann auf diese weltfremden, geistigen Ergüsse sehr gut verzichten.

  2. Woran erkennt man, das ein Politiker lügt?

    Seine Lippen bewegen sich….

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