Fundstücke Teil XIII

Wim Delvoye, ein belgischer Künstler, hat mit einer „Laserkanone“ Metallkunstwerke hergestellt. Diese Lkw und Baumaschinen stehen nun mit Lochmustern verziert, in einem Museum.

Lkw Kunst

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Milch im Blut

Die Website „www.die-topnews.de“ berichtet über den Fahrer eines Milchlasters, der mit 1,9 Promille Alkohol im Blut in der Nähe von Neustrelitz von der Polizei gestoppt wurde.
Der Führerschein des Mannes wurde sofort eingezogen und Anzeige erstattet. Ein Ersatzfahrer musste den Lkw dann abholen.

Ich will das nicht verharmlosen: nur hätte er einen Bierlaster fahren sollen – da wäre er wenigstens an der richtigen Quelle gewesen…

Dr. Dieselherz

Es war einmal ein renommierter Zürcher Herzchirurg.

Er machte eine Ausbildung zum Herzchirurgen am Universitätsspital Zürich und an der University of Alabama at Birmingham (Alabama, USA).
Später war er als Oberarzt für Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich tätig. Er gründete zusammen mit 4 Berufskollegen das HerzZentrums Hirslanden Zürich.
Bis zum 31. Dezember 2002 war er dort als selbständiger Herzchirurg tätig, über mehrere Jahre als Leitender Partner des HerzZentrums mit insgesamt 32 Mitarbeitern.

Dann, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, unternahm dieser renommierte Zürcher Herzchirurg einen spektakulären Routenwechsel: Gerade 57 Jahre alt geworden, tauschte er das Skalpell mit vierhundertsechzig Pferdestärken, den weißen Arztkittel mit einem blauen Overall, den großen Verdienst gegen einen schmalen Lohn.
Seither fährt Dr. med. Markus Studer mit einem silbernen Stern an seiner Zugmaschine kreuz und quer durch Europa.

Dabei begleitete Ihn eine Zeit lang der Autor Markus Maeder. Er erlebte dabei den Alltag der Fernfahrer – geschlafen wurde im Lkw, geredet während der Fahrt, getankt dort, wo der Diesel am günstigsten ist.
Die Verpflegung erfolgte am Steuer, in Truckstops oder an einem der Plätze, die Dr. Studer während seiner über 500’000 Kilometer, die er inzwischen durch ganz Europa gefahren ist, aufgespürt hat.

Markus Maeder brachte seine Eindrücke und Erlebnisse unmittelbar zu Papier. Das Buch (ca. 250 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag) erscheint Anfang September:

Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer: Der Spurwechsel des Dr. med. Markus Studer – Ein Bordbuch