Alles neu…

Dueses Blog „läuft“ direkt über WordPress. Da man sich aber stetig weiter entwickelt, habe ich für mich entschlossen, die “Wordpress – Software” herunterzuladen und auf meinem eigenen “Webspace” zum laufen zu bringen.
Über die “berühmte Fünf – Minuten – Installation” schreibe ich jetzt nichts 🙂
Letztendlich zählt das Ergebnis…

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Dr. Dieselherz

Es war einmal ein renommierter Zürcher Herzchirurg.

Er machte eine Ausbildung zum Herzchirurgen am Universitätsspital Zürich und an der University of Alabama at Birmingham (Alabama, USA).
Später war er als Oberarzt für Herzchirurgie am Universitätsspital Zürich tätig. Er gründete zusammen mit 4 Berufskollegen das HerzZentrums Hirslanden Zürich.
Bis zum 31. Dezember 2002 war er dort als selbständiger Herzchirurg tätig, über mehrere Jahre als Leitender Partner des HerzZentrums mit insgesamt 32 Mitarbeitern.

Dann, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, unternahm dieser renommierte Zürcher Herzchirurg einen spektakulären Routenwechsel: Gerade 57 Jahre alt geworden, tauschte er das Skalpell mit vierhundertsechzig Pferdestärken, den weißen Arztkittel mit einem blauen Overall, den großen Verdienst gegen einen schmalen Lohn.
Seither fährt Dr. med. Markus Studer mit einem silbernen Stern an seiner Zugmaschine kreuz und quer durch Europa.

Dabei begleitete Ihn eine Zeit lang der Autor Markus Maeder. Er erlebte dabei den Alltag der Fernfahrer – geschlafen wurde im Lkw, geredet während der Fahrt, getankt dort, wo der Diesel am günstigsten ist.
Die Verpflegung erfolgte am Steuer, in Truckstops oder an einem der Plätze, die Dr. Studer während seiner über 500’000 Kilometer, die er inzwischen durch ganz Europa gefahren ist, aufgespürt hat.

Markus Maeder brachte seine Eindrücke und Erlebnisse unmittelbar zu Papier. Das Buch (ca. 250 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag) erscheint Anfang September:

Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer: Der Spurwechsel des Dr. med. Markus Studer – Ein Bordbuch

Fahrverbot in Frankreich

Am kommenden Freitag (15. August) ist in Frankreich Feiertag. Daher gilt an diesem Tag bei den französischen Nachbarn ein generelles Fahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen.

In der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 22:00 Uhr dürfen somit Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen sowie Lkw mit Anhänger nicht verkehren.

Auch in Österreich besteht am Freitag ein Lkw – Fahrverbot. Deshalb müssen sich Autofahrer auf einen kilometerlangen LKW-Stau auf der Autobahn A8 München in Richtung Salzburg einstellen.

Wegen eines Fahrverbots in Österreich für Lastwagen über 7,5 Tonnen sei erfahrungsgemäß ab Freitagmittag mit einem erheblichen LKW-Rückstau am Grenzübergang Bad Reichenhall (Walserberg) zu rechnen, teilte das bayerische Innenministerium am Donnerstag mit.
Die Behinderungen würden bis weit über die Anschlussstelle Bad Reichenhall reichen, eine Normalisierung der Verkehrslage werde erst ab 23.00 Uhr erwartet.

Das Innenministerium empfiehlt, den Grenzübergang am Feiertag zu umfahren.

Truck-Stop in Kentucky

Auf eine 14 – tätige Reise quer durch die USA begaben sich die Amerikakorrespondenten vom Schweizer Radio DRS.
Max Akermann startet an der Westküste, Peter Voegeli an der Ostküste.

Dabei berichten Sie über Menschen die Sie auf Ihrer Reise kennen lernten und über Ihre Ansichten und Einstellungen.
In der gestrigen Sendung schaute sich Peter Voegeli auf einem Truckstop in Kentucky um. Dabei lief Ihm eine Truckerin über den Weg. Sie berichtete über Ihre Wünsche und Erwartungen, aber auch über Ihre Angst, die Sie regelmäßig hat, wenn Sie allein unterwegs ist.
Ausserdem liefen Peter Voegeli zwei Truckerpastoren über den Weg…

Link zur Sendung >>>

Assen Teil II

Vor der Haupttribüne fanden zahlreiche Vorführungen und Stunts statt. Diese reichten von schnellen Rennwagen, so schnell wie mögliches Be- und Entladen von Anhängern, fliegende Motorräder bis hin zu Motocross fahrenden Quads und Renntrucks, die Stunts und Rennen vorführten.

500 Dollar Bußgeld

Manuel Castillo wohnt in Kalifornien, ist seit 20 Jahren Lastwagenfahrer und hat in dieser Zeit die gesamten Vereinigten Staaten „bereist“.
Nun passierte dem US-Bürger lateinamerikanischer Abstammung etwas (nach seiner Meinung) schier unglaubliches: die Verkehrsbehörden im Staat Alabama verhängten eine Geldstrafe von 500 Dollar gegen Ihn, weil er nicht gut genug Englisch spricht.

Das ist einfach nicht fair„, beklagte sich Castillo in einem Interview, dass er in seiner spanischen Muttersprache gab. „Ich habe mir im Straßenverkehr absolut nichts zuschulden kommen lassen, und ich habe mit den Behörden auch völlig normal kommuniziert.

Dies sah der diensthabende Polizist in Alabama allerdings anders. Er fand bei dem Routinestopp, dass Castillo mangels Sprachproblemen keine seiner Fragen hinreichend beantworten konnte und verhängte deshalb die zulässige Höchststrafe.

Das Bundesrecht in den USA schreibt vor, dass Berufsfahrer die englische Sprache gut genug beherrschen müssen, um jederzeit mit der Polizei kommunizieren zu können.
Zu kontrollieren ist dies jedoch kaum – es sei denn, ein Lastwagen wird aus irgendwelchen Gründen angehalten. Dann allerdings drohen Geldstrafen bis zu 500 Dollar.

Wie sieht es eigentlich in Deutschland aus? Auch hier müssen einheimische LKW-Fahrer die Landesprache künftig besser beherrschen als bisher.

Demnach kann der LKW-Führerschein zwar weiterhin auch in anderen Sprachen absolviert werden.
Um aber die Qualifikation zum gewerblichen Führen von Kraftfahrzeugen zu erhalten, ist von September 2009 an gemäß einer EU-Richtlinie eine umfangreiche Zusatzprüfung notwendig.
Dabei soll unter anderem theoretisches Wissen zu den Bereichen Verkehr, Fahrzeugtechnik und Sicherheit abgefragt werden und diese Prüfung findet nur auf Deutsch statt.

Wer seinen gewerblichen Führerschein allerdings schon in der Tasche hat, darf auch künftig Lastwagen fahren, selbst wenn es um seine deutschen Sprachkenntnisse schlecht bestellt ist.
In einem Transitland wie Deutschland wird es ohnehin immer Fahrer auf den Autobahnen geben, die die Landessprache nicht beherrschen.

Zu wenig Parkplätze nerven

Nichts stört Lkw-Fahrer so sehr wie die nächtliche Parkplatzsuche auf Rasthöfen.
Laut einer Umfrage des ADAC Truck Service auf dem diesjährigen Truck Grand Prix am Nürburgring sind zwei Drittel aller Brummi-Fahrer von dem Stellplatzmangel genervt. Auf Rang zwei der Stimmungskiller liegen mit 53 Prozent die hohen Kraftstoffpreise und die damit einhergehende Angst um den eigenen Arbeitsplatz.
Eine Ausweitung des Lkw-Überholverbots stößt bei rund 39 Prozent der Befragten auf Missstimmung, die Einführung einer tageszeitabhängigen Mauterhöhung wird von 24 Prozent als Frustquelle genannt.

Zu den positiven Aspekten ihres Berufes zählen rund 41 Prozent der Brummi-Lenker das Unterwegssein. Die damit assoziierte Freiheit und die Entfernung vom Chef heben bei 31 Prozent die Stimmung.

Mehr als elf Prozent der Umfrageteilnehmer können ihrem Arbeitsalltag nichts Positives abgewinnen.