500 Dollar Bußgeld

Manuel Castillo wohnt in Kalifornien, ist seit 20 Jahren Lastwagenfahrer und hat in dieser Zeit die gesamten Vereinigten Staaten „bereist“.
Nun passierte dem US-Bürger lateinamerikanischer Abstammung etwas (nach seiner Meinung) schier unglaubliches: die Verkehrsbehörden im Staat Alabama verhängten eine Geldstrafe von 500 Dollar gegen Ihn, weil er nicht gut genug Englisch spricht.

Das ist einfach nicht fair„, beklagte sich Castillo in einem Interview, dass er in seiner spanischen Muttersprache gab. „Ich habe mir im Straßenverkehr absolut nichts zuschulden kommen lassen, und ich habe mit den Behörden auch völlig normal kommuniziert.

Dies sah der diensthabende Polizist in Alabama allerdings anders. Er fand bei dem Routinestopp, dass Castillo mangels Sprachproblemen keine seiner Fragen hinreichend beantworten konnte und verhängte deshalb die zulässige Höchststrafe.

Das Bundesrecht in den USA schreibt vor, dass Berufsfahrer die englische Sprache gut genug beherrschen müssen, um jederzeit mit der Polizei kommunizieren zu können.
Zu kontrollieren ist dies jedoch kaum – es sei denn, ein Lastwagen wird aus irgendwelchen Gründen angehalten. Dann allerdings drohen Geldstrafen bis zu 500 Dollar.

Wie sieht es eigentlich in Deutschland aus? Auch hier müssen einheimische LKW-Fahrer die Landesprache künftig besser beherrschen als bisher.

Demnach kann der LKW-Führerschein zwar weiterhin auch in anderen Sprachen absolviert werden.
Um aber die Qualifikation zum gewerblichen Führen von Kraftfahrzeugen zu erhalten, ist von September 2009 an gemäß einer EU-Richtlinie eine umfangreiche Zusatzprüfung notwendig.
Dabei soll unter anderem theoretisches Wissen zu den Bereichen Verkehr, Fahrzeugtechnik und Sicherheit abgefragt werden und diese Prüfung findet nur auf Deutsch statt.

Wer seinen gewerblichen Führerschein allerdings schon in der Tasche hat, darf auch künftig Lastwagen fahren, selbst wenn es um seine deutschen Sprachkenntnisse schlecht bestellt ist.
In einem Transitland wie Deutschland wird es ohnehin immer Fahrer auf den Autobahnen geben, die die Landessprache nicht beherrschen.

Fundstücke Teil IV

In Columbus (Ohio) war ein Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Radarfalle geraten.

Später erhielt er dann ein Schreiben mit einer Zahlungsaufforderung über 40 Dollar und das von der Radarfalle geschossene Foto seines Autos.

Der Mann schickte daraufhin ein Foto an die Behörde, auf dem 40 Dollar abgebildet waren.

Einige Tage später erhielt er von dort ein weiteres Schreiben, welches wiederum ein Foto (und sonst nichts) enthielt – darauf waren Handschellen abgebildet.

Der Autofahrer bezahlte seinen Strafzettel daraufhin prompt …

Die hohen Ölpreise kommen die USA teuer

Auch die Amerikaner merken an der Zapfsäule, dass der Ölpreis immer mehr in die Höhe steigt.
Einen Bericht darüber findet man hier >>>